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Freizeitspaß mit Hund   

 

Nichts ist für einen Hund schlimmer als Langeweile. Mit etwas Kreativität können Sie hier allerdings leicht Abhilfe schaffen. Fordern Sie Ihren Hund täglich mit abwechslungsreichen Spielen und Kunststückchen heraus. Das bringt nicht nur eine Menge Spaß, sondern festigt auch die Herr-Hund-Bindung. Bereits den einfachen Spaziergang können Sie für sich und Ihren Hund zum "Abenteuer" machen. Abenteuer bedeutet jedoch nicht, dass Ihr Vierbeiner nach Lust und Laune auf Hasen- oder Joggerjagd gehen darf. Bei diesem Abenteuer sollten Sie als Hundeführer stets die Kontrolle in der Hand behalten. Stellen Sie Ihrem Hund unterwegs immer wieder kleine Aufgaben oder animieren Sie ihn zu verschiedenen Spielchen, die den Vierbeiner auch geistig fordern. Interessanter wird ein Spaziergang bereits, wenn Sie öfter mal neue Wege ausprobieren. Dabei können Sie auch ab und zu die Richtung wechseln oder sich spontan hinter einem Baum verstecken. Ihr Hund wird so bald merken, dass er sich nicht zu weit von Ihnen entfernen darf, ansonsten würde er Sie "verlieren". Dies ist eine gute Übung für alle Vierbeiner, die nicht allzu gut folgen, denn sie werden in Zukunft viel besser auf Sie achten. Denn schließlich will der Hund sein Rudel nicht verlieren.

 

Über Stock und Stein    

 

Zum richtigen Austoben kommt ein geworfener Tannenzapfen oder ein von Zuhause mitgenommener Ball zum Einsatz. Am Wegesrand liegende Baumstämme eignen sich für Sport begeisterte Hunde gut als Hindernis zum Drüber springen und, wenn sie breit genug sind, um darauf zu balancieren. Ein weiteres lustiges Spiel ist, eine Handvoll Laub in die Luft zu werfen. Ihr Partner mit der kalten Schnauze wird freudig versuchen, die herunterfallenden Blätter zu fangen. Zwischendurch können immer wieder kleine Gehorsamkeitsübungen eingestreut werden. Wechseln Sie außerdem als Hundeführer auf einem Spaziergang öfter mal das Tempo oder laufen Sie Ihrem Vierbeiner in Entgegengesetzter Richtung einfach mal davon. Im Winter kann man gut die Nasenleistung und Apportierfreudigkeit eines Hundes testen, indem der Führer unbemerkt vom Hund beispielsweise einen Handschuh fallen lässt. Nach kurzer Zeit kehrt man mit dem Vierbeiner um, lässt ihn am zweiten Handschuh schnuppern und gibt den Befehl "Such". Hat Ihr Spürhund den "verloren gegangenen" Handschuh schließlich gefunden, wird er ausgiebig gelobt. Vielleicht gelingt es Ihnen dann sogar noch, Ihren vierbeinigen Liebling dazu zu "überreden", den Handschuh zu apportieren. Außerdem können sich Personen verstecken, die der Hund anhand der Spur oder des Geruchs eines persönlichen Gegenstandes finden muss.

 

Spiel-Zeit an "Schmuddelwettertagen" 

 

Ihrem Spiele-Einfallsreichtum sind aber auch an Schmuddelwettertagen keine Grenzen gesetzt. In diesem Fall wird wohl vermehrt im Haus getobt. Dann können Sie Ihrem Hund kleine Kunststückchen beibringen. Beim Sprung über die "lebende Hürde" sind außer einer großen Portion Leckerlis keine weiteren Hilfsmittel erforderlich. Knien Sie sich mit einem Bein auf den Boden und stellen Sie das andere Bein im 90° Winkel nach vorne. Der Hund sitzt vor Ihnen mit Blick auf das vorgestellte Bein, das die "lebende Hürde" darstellt. Jetzt locken Sie den Vierbeiner mit einem Leckerli und dem Befehl "Hopp" über das vorgestellte Bein. Ist der Sprung geglückt, bekommt der Hund unter viel Lob seine Belohnung. Klappt es nicht sofort, verzagen Sie nicht. Auf keinen Fall dürfen Sie Ihren Hund dafür ausschimpfen. Um die Anforderung für den Hund etwas zu reduzieren, können Sie Ihr Bein zuerst auch etwas flacher platzieren. Kleinere Hunde können einfach nur unter dem Bein durchlaufen.

 

Freizeit-Tipp für "Ball-Fetischisten" 

 

Das "Fußball-Spiel" ist an Schönwettertagen für zwei- und vierbeinige Ballfetischisten (und Menschen, die sich nicht ständig bücken wollen) ein großer Spaß. Hierfür benötigen Sie mindestens zwei Bälle, die Sie für den Hund zunächst nur werfen. Dann wird nur noch geschossen. Während der Vierbeiner einem Ball hinterherläuft und mit dem Ball in der Schnauze zurückkommt, schießen Sie den nächstliegenden "freien" Ball in die Entgegengesetzte Richtung. So kann Ihr Vierbeiner sich richtig austoben kann. Je mehr Bälle Sie verwenden, umso lustiger wird es für Herrn und Hund, denn bei beiden ist Geschicklichkeit und Reaktionsvermögen gefragt.

 

Hunde-Spielzeug selbst gemacht 

 

Übrigens befindet sich sicherlich auch in Ihrem Haushalt Hundespielzeug, auch wenn Sie es auf den ersten Blick gar nicht als solches identifizieren. Oder haben Sie schon einmal daran gedacht, dass sich unter Ihren ausrangierten Kleidungstücken wahre Spielschätze verbergen? Als Zerr- und Schleuderspielzeug haben sich beispielsweise die abgeschnittenen, jeweils mit einem Knoten versehenen Hosenbeine einer alten Jeans bewährt. Auch aussortierte Handtücher oder T-Shirts können Sie dazu umfunktionieren. Achten Sie jedoch immer darauf, dass sich keine Knöpfe oder andere Verschluckbahren Teile an den Kleidungsstücken befinden. Zu einem länglichen Wulst zusammengeknotete Socken stellen einen tollen Dummy für Apportierspiele dar. Damit der Hund seine Spielsachen nicht mit Ihren neuen Socken oder Handtüchern verwechseln kann, kommen alle Hunde-Spielsachen in eine Spielzeug-Kiste. Ihre neuen Socken kommen in den Kleiderschrank und gespielt wird nur mit den Schätzen aus der "Hundekiste".

 

Leckerlis aus eigener Küche 

 

Als krönenden Abschlusses eines tollen Spieltages können Sie Ihren vierbeinigen Liebling mit einigen selbstgebackenen Leckerlis verwöhnen. Für die Zubereitung benötigen Sie: 100g feine Hundeflocken, 2 Eier und 4 TL Dosenfutter. Alle Zutaten werden in einer Schüssel zu einem Teig verarbeitet. Daraus formen Sie nun kleine Bällchen, legen diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und lassen sie ca. 45 Minuten bei 175°C im bereits Vorgeheizten Backofen fest werden. Dieses Rezept ist für jeden Hundetyp geeignet, denn ganz gleich, ob er Diätfutter bekommt oder in Bezug auf Leckerlis besonders wählerisch ist, Sie können dafür Ihr ganz normales Hundefutter verwenden. Ihnen und Ihrem Vierbeiner viel Spaß beim Ausprobieren und Erfinden weiterer tierischer Ideen!

 

Nicht eines für alle 

 

Nicht jeder Hund ist für jedes Spiel zu begeistern. Stellen Sie fest, dass Ihr Hund keinen Spaß an einem Spiel hat, wechseln Sie lieber zu einem anderen über. Schließlich soll es für alle Beteiligten eine lustige Abwechslung im Herr-Hund-Alltag sein und nicht in Drill und Frust ausarten. Bei selbst gemachtem Spielzeug sind grundsätzlich alle Teile ungeeignet, die auch für ein Kleinkind gefährlich werden können! Denken Sie hierbei an Erstickungs- und Vergiftungsgefahren!

Annette Schmitt

 

 

Rund um die (Hunde-)Urlaubsplanung  

 

Heißt es für Sie vielleicht gerade: "Endlich Ferien!" Dann stellt sich als nächstes die Frage: "Was tue ich mit meinem Hund?"

 

Auf gar keinen Fall an der nächsten Leitplanke

oder einen nächsten Straßenpfosten befestigen!

 

 

 

 

 

Lieber sich die Fragen Stellen: Mitnehmen, Urlaubspension, Tiersitter - oder gleich einen richtigen "Hundeurlaub" planen? Hier finden Sie verschiedene Möglichkeiten, damit es auch für Ihren Vierbeiner "erholsame Ferien" werden.

 

http://www.partner-hund.de/CoCoCMS/generator/viewDocument.php?page=619

 

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